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04.05.2018

Die 100 besten A-Cats segeln ihre Euro vor Warnemünde

Bei der Warnemünder Woche sind sie wohl mit Abstand die schnellsten auf dem Wasser, die Segler der Katamaran Klasse A-Cat. Limitiert auf die 100 besten A-Cat Segler der internationalen Rangliste segeln sie vom 7. bis 14. Juli ihre Europeans, die offizielle Europameisterschaft der technisch hochinnovativen Klasse. Spektakulär für Zuschauer und Fotofans rasen die A-Cats mit Spitzengeschwindigkeiten von über 20 Knoten direkt vor dem Strand über ihre Regattabahn.

A-Cat Foilen
© A-Cat Klassenvereinigung 
Das Material eines A-Cats ist vom feinsten. Zwei Rümpfe aus Karbon und Epoxid, ein Segel aus Hightech Folie mit dem Profil eines Flugzeugflügels und alles so leicht, dass die Klassenvereinigung der A-Cats ein Mindestgewicht von Rumpf und Material von 75 Kilogramm vorschreibt. Die innovative Konstruktionsklasse wurde 1956 in England ins Leben gerufen und wird heute auf der ganzen Welt auf Regatten gesegelt. Die vorgeschriebenen Konstruktionsmerkmale sind schnell aufgezählt. Ein A-Cat muss 5,49 Meter (18 Fuß) lang sein, es gibt eine maximale Breite von 2,30 Metern und die Segelfläche darf 13,94 Quadratmeter nicht überschreiten. Andere Entwicklungsaspekte wie Rumpfform, Mastlänge, -form und Segelschnitt sind nicht eingeschränkt. Eines der Gründe warum der A-Cat immer wieder Designer, Konstrukteure, Segelmacher und innovative Köpfe angezogen hat und in der Entwicklung anderen Klassen vielleicht immer eine Rumpflänge voraus war.

Eine Innovation stammt zwar nicht vom A-Cat, wird aber seit Jahren auch in dieser Klasse eingesetzt und weiterentwickelt: Das Foilen. Beim Foilen kommen die Rümpfe des Katamarans komplett aus dem Wasser und schweben nur noch auf den Spitzen der beiden sichelförmigen Schwerter und den Enden der beiden Ruder, die gerade noch zum Steuern das Wasser berühren. Bekannt ist das Foilen vom letzten America’s Cup. Dort foilten die 72 Fuß langen Katamarane fast 100 Prozent der Wettfahrt über der Wasseroberfläche. Bei der Warnemünder Woche wird etwa ein Drittel des A-Cat Feldes mit Foils segeln.

Denn die A-Cat Klasse hat ihre Wurzeln nicht vergessen. Vor Warnemünde gibt es zwar nur einen Start für die 100 Teilnehmer, gewertet wird allerdings in zwei Gruppen: A-Cats mit Foil und A-Cats, die klassisch mit Schwertern auf einem oder zwei Rümpfen über die Bahn rauschen. Diese Art der Wertung war ausdrücklicher Wunsch der Klassenvereinigungen der International A-Cat Class Association (I.A.C.A.) und der Vereinigung Deutscher A-Division Catamaran-Segler e.V. (VDAC), die beide tatkräftig die Organisatoren der Warnemünder Woche unterstützen. Beide Klassenvereinigungen sind auch für die Vergabe der 100 Startplätze verantwortlich. Neben der Qualifizierung durch Ranglistenpunkte werden auch zehn Wild-Card-Plätze vergeben.

Auf der Meldeliste schon jetzt einige große Namen wie Glenn Ashby aus Australien, neunfacher A-Cat Weltmeister und im letzte Jahr als Wing-Trimmer des siegreichen neuseeländischen Teams beim America’s Cup unterwegs. Erwartet werden auch die beiden jungen polnischen Segler Tymoteusz Bendyk und Jakub Surowiec, zweiter und dritter der letztjährigen Weltmeisterschaft. Auch deutsche A-Cat Segler können vorne mitmischen. Bob Baier, er war 2009 Europameister, und Helmut Stumhofer, zurzeit Ranglistenerster, ist wieder ein Platz unter den ersten 10 zuzutrauen.

Das erste Startsignal zum Practice-Race für die A-Cat Segler ertönt am Sonntag den 8. Juli um 15 Uhr. Die Siegerehrung ist für Samstag den 14. Juli geplant.

Die OK-Jollen ermitteln während der Warnemünder Woche (7. bis 15. Juli) ihren Weltmeister. Wer Deutscher Meister wird, entscheiden die Korsare bei ihrer IDM ebenso wie die Crews des Musto Skiffs bei ihren German Open. Der Klassiker für Dickschiffsegler ist natürlich die Offshore Langstrecke Rund Bornholm. Mehr als 50 Hochseeyachten werden zum Start der etwa 270 Seemeilen langen Regatta erwartet. Es wird eine Woche voller Welt-, Europa- und Deutschen Meisterschaften und natürlich vielen Highlights und Events zum Sommerfest an Land, zu dem rund eine halbe Million Besucher erwartet werden.

 

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