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SUP
07.07.2018

Perfekte Routine- Das Einchecken der Segler auf der Hohen Düne

Was ich noch sagen wollte, sie stehen Schlange – geduldig. Die unterschiedlichsten Sprachen stehen im Raum – fröhlich.  Andrang im Race-Office, im Regattabüro –  der Außenstelle auf der Hohen Düne. Es wird erst leise und ernst, wenn der Sportler vor den Damen mit dem Computer steht und seine Daten ansagt – überwiegend in englischer Sprache.

HoheDueneAntje Missing, die seit vielen Jahren hier Standortmanagerin ist, kennt diese Situation und weiß, dass auf ihre Frauen Verlass ist. Ruhig und zügig nehmen die ehrenamtlichen Computerspezialisten den Katalog der Daten entgegen, der nötig ist, um insgesamt eine spannende Regattawoche in Warnemünde zu gewährleisten. Da sitzen in der Registrierung Angelika Grewe aus Warnemünde, die Hallenserin Christina Bunge, Beatrice Vogel kommt aus Berlin, die Physiotherapeutin Dorothe Nehrenberg aus Rostock, Nicole Doldner reiste aus Lübeck hierher. Sie alle haben Urlaub genommen, damit sie zur 81. Warnemünder Woche wieder dabei sein können. Um die Betriebsamkeit ja nicht zu stören, gibt die Warnemünderin Tina Goldschmidt „ihre“ Parktickets, die Duschschlüssel, die Essenmarken und die Genehmigungen zum Campen bei der Marine im Büro nebenan aus. Jarek aus Polen läßt hier gleich sein Problem los. In bestem Deutsch schildert er, wie sein A-Cat, ein Katamaran, mit dem Trailer immer wieder im Strandsand versank. Wer noch schmalere Trailerreifen hatte, blieb hoffnungslos stecken. „Ansonsten ist alles bombastisch!“ lacht er, „Ich bin hier ja zum Segeln.“

Die Saalestädterin Antje Missing ließ es erst gar nicht zu, dass die Stimmung bei Jarek trüb wurde. Sofort, und noch im Beisein des Sportlers, wurde der Knoten für dieses Problem aufgelöst. Ein Radlader, der ab sofort im Einsatz ist, wird alle Voraussetzungen schaffen, um sichere Standflächen für die Boote und gute Wege zum Wasser zu schaffen.  Kein langes Drumherum eben, sondern direkt Steine aus dem Weg zu räumen, das ist hier nicht nur bei der Chefin, sondern für jeden ungeschriebenes, bestehendes Warnemünder Gesetz. Die Frauen sind immerhin mit acht Bootsklassen und mehr als 500 Sportlern fast täglich auf der Hohen Düne im Kontakt. 

Klaus Raab, Segler aus dem Allgäu bringt die Stimmung, die Professionalität der Frauen dieses Regattabüros auf den Punkt:“ Ich fahre rund um den Globus. War vor zehn Jahren schon mal in Warnemünde. Ich fühle mich sehr wohl. Da Wettfahrten durch den Sturm ausfallen, werde ich bestimmt mehr Zeit haben, auch durch die kleinen Straßen zu bummeln, mal hier und dort einzukehren – bevor es wieder auf‘s Wasser geht zu den Europameisterschaften.“

 

Euch an Land und auf dem Wasser

Mast- und Schotbruch   

Moni