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08.07.2017

Spannung vor dem Finale am Sonntag

Die amtierenden Internationalen Deutschen Meister im Korsar, Uti und Frank Thieme aus Berlin, führen mit zwei Punkten Vorsprung vor den Ranglisten-Ersten Axel Oberemm und Gerd Linnemann (Berlin/Ville).

Sieben Bootsklassen auf dem Wasser

Durch den Protest von Jan Kurfeld gegen seinen Konkurrenten aus Estland wurde der zweitbeste Segler des Feldes aus MV, Lars Haverland, Tageszweiter

© Pepe Hartmann

Bei den Finn-Dinghy Seglern hoffen zwei Mecklenburger auf die begehrten Medaillenplätze. Jan Kurfeld aus Wismar liegt vorn. Der Schweriner Lars Haverland folgt mit einem Abstand von acht Punkten auf Rang zwei. Die Internationale Deutsche Meisterschaft der Seesegler konnte vier Up & Down Wettfahrten absolvieren. Zusammen mit der Langstreckenwettfahrt am Donnerstag führt in der Gruppe ORC1/2 die „Dockenhuden“, in der ORC3 Wertung die „IMMAC Fram“ und in der ORC4 die „bluebird“. Nadine Möller von der Baltischen Segler-Vereinigung, die sich vor allem über den Gemeinschaftssinn der ehemals Olympischen Bootsklasse Europe freut, konnte sich am Regattasamstag gegen die Konkurrenz durchsetzen. André Budzien aus Schwerin, ehemaliger OK-Jollen Weltmeister von 2015 und bekanntes Segeltalent, muss sich vorerst mit dem dritten Platz, hinter dem Dänen Christian Rasmussen und dem Schweden Jonas Börjesson begnügen. Wie die Segler der anderen Bootsklassen auch, wartete auf die 505er nach einem langen Regattatag das frisch gezapfte Einlaufbier. Nach zwei absolvierten Tageswettfahrten konnten sich die Lokalmatadoren Lutz Stengel und Frank Feller vom Rostocker Yachtclub im Gesamtklassement auf den dritten Platz verbessern. Am Sonntag wird sich zeigen, ob ihre herausragende Segelleistung für eine Medaille reichen wird, bisher fehlt ihnen nur ein Punkt Rückstand zu Silber. Die dänischen Brüder Jorgen und Jacob Bojsen-Møller konnten ihren Vorsprung vor den Briten Nathan Batchelor und Sam Pascoe weiter ausbauen. Die Piraten- und 420er-Segler absolvierten ebenfalls vier Wettfahrten, allerdings lagen zum Redaktionsschluss aufgrund von Protestverhandlungen noch keine Ergebnisse vor.

 

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